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Kerry kritisiert russische Waffenlieferungen an Syrien

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Kerry kritisiert russische Waffenlieferungen an Syrien

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Nach seinem Interview mit dem Fernsehsender der libanesischen Hisbollah-Miliz, al-Manar, hat Syriens Machthaber Baschar al-Assad erneut auf internationaler Ebene für Kritik gesorgt. Assad hatte gesagt, Syrien habe erste russische Flugabwehrraketen erhalten. Jetzt kritisierte US-Außenminister John Kerry nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle weitere Waffenlieferungen durch Russland, wie etwa MIG-Kampfflugzeuge.

Das sei nicht hilfreich, so Kerry, wenn man dabei sei, eine Friedenskonferenz zu organisieren. Waffenlieferungen durch Russland, aber auch durch den Iran und die Hisbollah, dienten nicht der Idee des Friedens.

Wie kürzlich bekannt wurde, kämpfen bis zu 4000 Männer der libanesischen Hisbollah in der grenznahen Stadt al-Kusair auf Seiten der syrischen Regierungstruppen gegen die Aufständischen.

Die Europäische Union verlängerte ihre Sanktionen gegen Syrien,
ausgenommen ist lediglich das Waffenembargo. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen setzte die islamistische syrische Rebellenbrigade al-Nusra-Front wegen ihrer Verbindungen zum
Terrornetzwerk al-Kaida auf seine Sanktionsliste.