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Blockupy erneut in Frankfurt

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Blockupy erneut in Frankfurt

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Tausende Anhänger der Blockupy-Bewegung haben am Samstag in Frankfurt erneut gegen die Auswüchse des Kapitalismus demonstriert. Etwa 7000 Demonstranten zogen wie schon am Freitag zum Sitz der Europäischen Zentralbank in der Innenstadt. Die Aktivisten protestierten unter anderem gegen die Sparpolitik der europäischen Regierungen. Unter den Teilnehmern der Kundgebung war auch die Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipling, die erklärte: “Diese Proteste haben sich gezielt gegen die Europäische Zentralbank gerichtet . Weil sie praktisch das Herz des europäischen Kriesenregiemes ist. Und wir meinen halt, dass das, was uns Troika, Merkel und Co erzählen wollen, dass man mehr sparen muss, um aus der Krise zu kommen, falsch ist. Weil der Weg der Sozial- und Lohnkürzungen uns noch weiter in die Krise rein führt. Und deswegen sagen wir klar ‘nein’ dazu und setzen uns eher dafür ein, dass die Banken zur Verantwortung gezogen werden.” Gegen Mittag hielt die Polizei den Demonstrationszug auf und kesselte etwa 400 vermummte Aktivisten ein. Dabei setzten die Beamten auch Pfefferspray ein.