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Brüssel verhängt Strafzölle gegen Solarmodule aus China


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Brüssel verhängt Strafzölle gegen Solarmodule aus China

Brüssel geht mit vorläufigen Strafzöllen gegen chinesische Billig-Solarmodule vor. Die EU-Kommission beschloss, dass in den nächsten beiden Monaten auf die Einfuhr von Solarmodulen und deren Komponenten eine Abgabe von fast 12 Prozent fällig wird. Am sechsten August soll der Extrazoll auf mehr als 46 Prozent steigen. Damit solle eine Überflutung des europäischen Marktes eingedämmt und der faire Wettbewerb wieder hergestellt werden, so Handelskommissar Karel De Gucht. Die Strafmaßnahmen sind in den Mitgliedsstaaten umstritten, nicht alle sind dafür. Deutschland und weitere Staaten wünschen Verhandlungen. Hosul Lee-Makiyama von der Denkfabrik Europäisches Zentrum für internationale politische Wirtschaft weist darauf hin, dass mit den Strafmaßnahmen Exportmöglichkeiten, der freie Wettbewerb und die Interessen der Verbraucher Schaden nehmen. “Die Strafzölle sind provisorisch”, sagt unsere Korrespondentin Isabel Marques da Silva. “Bis Dezember können beide Seiten verhandeln. Bleibt eine Einigung aus, gelten die Strafen für die nächsten fünf Jahre. Der Umsetzung müssen jedoch vorher alle Mitgliedsstaaten zustimmen.”

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