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Hochwasser hält Europa in Atem

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Hochwasser hält Europa in Atem

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Obwohl das Hochwasser in Prag leicht zurückgeht, herrscht in der tschechischen Hauptstadt immer noch der Ausnahmezustand. Teile der Stadt stehen meterhoch unter Wasser. Nach Behördenangaben rauschten am Morgen 20 mal mehr Kubikmeter Wasser pro Sekunde die Moldau hinab als normalerweise. Zudem stieg das Grundwasser. Landesweit starben sieben Menschen.

Auch in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen spitzt sich die Lage zu. Rund 10.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. In manchen Orten wird mit ähnlichen Ständen wie beim Jahrhunderthochwasser 2002 gerechnet. Auch in Grimma werden schlimme Erinnerungen wach. Der Wasserstand der Mulde stieg auf sechs Meter an. Der Strom fiel aus. Kanzlerin Angela Merkel sagte 100 Millionen Euro Soforthilfe zu.

Auch in Österreich bleibt die Lage kritisch. Während im Westen die Pegel sinken, steht Niederösterreich noch das Schlimmste bevor. Der Pegel der Donau stieg weiter. Unklar ist, ob die neu errichteten rund 11 Meter hohen Schutzwände halten würden.