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Iran im Würgegriff der Sanktionen


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Iran im Würgegriff der Sanktionen

Im Iran haben sich die Einnahmen aus dem Ölexport innerhalb eines Jahres halbiert. Die Ölproduktion soll nach Medienberichten so niedrig sein wie seit 25 Jahren nicht. Der Grund: Die Hauptkunden China, Indien, Japan und Südkorea haben ihre Abnahmemengen drastisch gekürzt, während die USA und Europa die Sanktionsschraube immer enger zogen.

Dabei ist der Öl-Verkauf der größte Posten in Irans Staatshaushalt. Er soll zu bis zu 85 Prozent über die Öleinnahmen finanziert werden, so Schätzungen. Andererseits werden die Ölreserven des Iran zu den viertgrößten der Welt gezählt.

Neue Sanktionen der USA richten sich ab Juli gegen die iranische Automobilindustrie und die Währung Rial.

Mit dem mittlerweile neunten Iran-Erlass von Präsident Barack Obama sollen nun Strafen gegen ausländische Banken möglich werden, die Überweisungen in Rial ausführten oder Konten in Rial führten.

Erst in der vergangenen Woche hatten die USA acht iranische Firmen aus der Petrochemiebranche auf eine schwarze Liste gesetzt.

Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel der Atomstromerzeugung an der Entwicklung von Nuklearbomben zu arbeiten. Im Atomstreit gibt es seit Jahren kaum Bewegung.

Mit dpa

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