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Mindestens 120 Tote bei Brandkatastrophe in chinesischer Geflügelschlachterei

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Mindestens 120 Tote bei Brandkatastrophe in chinesischer Geflügelschlachterei

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Bei einer Brandkatastrophe in einer Geflügelschlachterei in China sind mindestens 120 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regierung der Provinz Jilin wurden mehr als 70 verletzt. Einsatzkräfte und Augenzeugen berichteten, die Zahl der Opfer
sei so hoch, weil Türen verriegelt und Notausgänge zu schmal oder nicht beleuchtet waren.

Angehörige der Opfer und Überlebende protestierten gegen die Arbeitsbedingungen in der Schlachterei. Ein Verantwortlicher des Unternehmens soll festgenommen und die Konten sollen eingefroren worden sein.

Rund 100 Arbeitern sei die Flucht
gelungen, hiess es. Mitglieder der Bergungstrupps schilderten, die komplizierte innere Struktur der Fabrikhallen und beengte Ausgänge hätten die
Rettungsarbeiten erschwert. Das Feuer habe sich in nur drei Minuten in der Werkshalle ausgebreitet.

Ursache für das Feuer soll ausgetretenes Ammoniak sein.
Aus Angst vor weiteren Ammoniak-Lecks wurden die Häuser in einem Umkreis von 1000 Metern um das Werk evakuiert. In dem Geflügelverarbeitungsbetrieb arbeiteten 1200 Beschäftigte.