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Wahlen im Iran: "Die Zukunft ist völlig unklar"

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Wahlen im Iran: "Die Zukunft ist völlig unklar"

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Alles ist offen bei den Präsidentschaftswahlen, die am 14. Juni im Iran anstehen. Anlässlich des Todestages von Ayatollah Khomeini sagte der oberste geistliche Führer Ali Khameine: “Ich habe keinen Favoriten für die Wahl”.

Wer auch immer der neue Präsident wird, es warten gewaltige Aufgaben auf ihn: Die Wirtschaft lahmt aufgrund westlicher Sanktionen, im Atomstreit gibt es keine Lösung, außerdem hat die Bevölkerung das Vertrauen in die Politik verloren. Sie befürchtet, dass sich ihre Situation nur noch weiter verschlimmert.

Ein Mann erzählt:

“Ich arbeite als Computer-Programmierer. Ich hatte ein gutes Einkommen vergangenes Jahr und auch dieses Jahr habe ich gut verdient. Im vergangenen Jahr konnte ich etwas sparen, aber jetzt geht es nicht mehr ums Sparen, sondern nur noch darum über die Runden zu kommen.”

Auch diese junge Frau blickt sorgenvoll in die Zukunft:

“Eine Arbeit zu finden, ist meine größte Sorge. Selbst, wenn ich meinen Master bekomme, gibt es keine Jobgarantie. Die Zukunft ist völlig unklar.”