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Bergab, aber langsamer

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Bergab, aber langsamer

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Mit der Wirtschaft in den 17 Euroländern geht es nicht mehr ganz so schnell bergab. Volkswirte sehen aber noch keine Trendwende Unternehmer stellten im ersten Quartal Investitionen zurück und der Außenhandel fiel als Konjunkturmotor aus. Die Exporte sanken im ersten Vierteljahr um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Auch die Einfuhren gingen zurück (minus 1,1 Prozent). Allein die Konsumfreude der privaten Haushalte stieg minimal, konnte das Wachstum aber nicht anschieben.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone sank im ersten Quartal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Ende 2012 war die Wirtschaft noch um 0,6 Prozent geschrumpft – so das Europäische Statistikamt Eurostat.

Besonders schwierig bleibt die Lage in Griechenland, Spanien und Zypern, dem Wachstumsschlusslicht mit minus 1,3 Prozent.

Seit eineinhalb Jahren sinkt die Wirtschaftsleistung im Euroraum – das ist die längste Krise seit es den Euro gibt.

Die Lage in den 27 Mitgliedsstaaten der EU ist nur wenig besser. Hier sank die Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn um 0,1 Prozent.

Mit dpa