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Erneut Straßenschlachten in Ankara

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Erneut Straßenschlachten in Ankara

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Neuerliche Demonstrationen in der Türkei. In Ankara gingen am Mittwoch abermals Regierungsgegner auf die Straße, die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Regierung hatte zuvor verlauten lassen, künftig einen weniger harten Kurs gegen die Protestierenden fahren zu wollen. Die Demonstranten, die sich insbesondere rund um den Kizilay-Platz im Zentrum der türkischen Hauptstadt versammelten, skandierten Anti-Erdoğan-Sprechchöre und forderten den Rücktritt des Ministerpräsidenten, der sich derzeit auf Nordafrika-Reise befindet.
Innenminister Muammer Güler hatte unlängst den bislang durch die Straßenschlachten verursachten Schaden auf umgerechnet mehr als 30 Millionen Euro beziffert.