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Verletzte bei Brand in Moskauer Metro

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Verletzte bei Brand in Moskauer Metro

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Beim Brand eines Hochspannungskabels in der
Moskauer Metro sind mitten im morgendlichen Berufsverkehr mindestens 40 Menschen verletzt worden. Etwa 4500 Fahrgäste mussten aus der U-Bahn herausgeführt und in Sicherheit gebracht werden, teilte der Zivilschutz mit. Mehrere Stationen wurden kurz gesperrt. Ersten
Ermittlungen zufolge war das Feuer im Tunnel zwischen den zentral gelegenen Stationen Ochotny Rjad und Lenin-Bibliothek unweit des
Kreml entdeckt worden.

“Wir fuhren mit der Metro, der Zug hielt plötzlich an, wir sahen Rauch. Sie sagten, wir müssen hier raus, es war unerträglich. Wir haben es kaum geschafft, es war alles voller Rauch”, sagt ein Augenzeuge. Eine Frau, die ebenfalls in der Metro eingeschlossen war, berichtet: “Wir waren über eine Stunde im Zug. Es war voller Rauch, die Leute konnten nicht atmen. Manche wurden panisch, sie haben unterschiedlich reagiert.
Einige Männer haben sich sehr ehrenhaft verhalten, sie haben Wasser geteilt und versucht, die Türen selbst zu öffnen. Aber man hat sie daran gehindert.”

Die Metro gilt mit täglich neun Millionen Passagieren als wichtigste Verkehrverbindung der russischen Hauptstadt.