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Pixars Pixelkunst in Amsterdam

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Pixars Pixelkunst in Amsterdam

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Welches ist Ihre liebster Pixar-Figur? Nemo ?Wall-E ? Oder einer “Toy Story”-Helden? Die Ausstellung “PIXAR. 25 Years of Animation” zeigt sie alle und führt auf spannende Weise in den Entstehungprozess von Animationfilmen ein.
Die Schau zum 25. Jubiläum des kalifornischen Animationsstudios ist in Amsterdam zu Gast.
Sie zeigt vor allem eines: Für ein geniales Leinwandabenteuer braucht man nicht nur Computer, sondern kreative Geister mit Liebe zum Detail, wie die Niederländerin Belina van Valkenburg.
“Jedes einzelne Element muss gestaltet werden”, sagt sie, “von der kleinsten Tasse bis zum Türknauf.”
Dieser Vorgang kann einige Jahre dauern und verlangt vom Animationkünstler nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern Körpereinsatz. “Für Ratatouille nahmen wir Kochunterricht und untersuchten das Kochgeschirr. Bei “Findet Nemo” waren es Tauchstunden auf Hawaii. Weniger lustig: Bei Toy Story 3 standen wir nachts auf der Müllkippe im Wind, mit Sand zwischen den Zähnen. Wir sind zu allem bereit.”

Zum 25. Jubiläum hat das Studio eine bereits existierende Ausstellung neu aufbereitet und um einige Schätze aus dem hauseigenen Archiv bereichert. Über 500 Exponate aus der Pixar-Werkstatt geben einen Einblick in den Schaffensprozess der Filmemacher.

Archivleiterin Elyse Klaidman erläutert das Ausstellungskonzept. “In unseren Filmen passiert nichts zufällig, alles muss gestaltet werden. Am Anfang steht die Filmidee. Der Regisseur beginnt, darüber zu diskutieren, dann ist das Künstlerteam am Ball und erweckt die Figuren, das Universum, die Farben, das Licht visuell zum Leben. Und das sehen Sie hier in dieser Ausstellung.”

“Toy Story” war Pixars erster Kinofilm, insgesamt 13 sind es bis heute, darunter Perlen wie “Die Monster AG”, “Oben” oder “Cars”. Zu sehen ist die Schau in Amsterdam bis zum 27. Oktober.