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Börsen atmen auf: Immer noch kein Jobwunder in den USA

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Börsen atmen auf: Immer noch kein Jobwunder in den USA

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US-Arbeitgeber stellen ein – aber für eine Kehrtwende der ultra-expansiven Politik der US-Notenbank Fed dürfte der Zuwachs immer noch nicht ausreichen. Die Finanzmärkte haben in den vergangenen Monaten ihre wesentlichen Impulse von der Geldpolitik bezogen, vor allem die Aktienmärkte. Das Ziel der Fed sind 6,5 Prozent Arbeitslose oder weniger.

In Zahlen: In den Vereinigten Staaten kamen im vergangenen Monat 175.000 Arbeitsplätze dazu. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 7,6 Prozent, etwas mehr als Volkwirte erwartet hatten.

Im Winter hatte es nach einer Trendwende ausgesehen. Aber der Mai ist nun der dritte Monat in Folge, in dem außerhalb des Agrarsektors weniger als 200.000 Jobs dazukamen.

Sollte die US-Notenbank ihr üppiges Anleihe-Kaufprogramm für 85 Milliarden Dollar pro Monat trotzdem zurückdrehen, erwarten Volkswirte einen Aufschwung erst ab Ende des Jahres, wenn der Einfluss der Budgetkürzungen in Washington nachlässt.

Mit Reuters