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Budapester verweigern Evakuierung trotz nahendem Rekordhochwasser

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Budapester verweigern Evakuierung trotz nahendem Rekordhochwasser

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In einem Vorort der ungarischen Hauptstadt Budapest hat Andras Altman seine Haustürschlüssel am Donnerstag an der Gartenpforte hinterlassen. Über Nacht stieg dann der Wasserpegel auf einen neuen Rekordstand und er gelangte nur noch mit einem Boot zur Haustür.

Jetzt sollen Andras und hunderte andere Budapester ihre Häuser verlassen. “Das Problem mit der Evakuierung ist, dass wir unsere Wertgegenstände zurücklassen müssen”, erklärt Andras. “Die alten Menschen, die hier wohnen, wollen das nicht, und wir eigentlich auch nicht. Wir gehen frühestens, wenn das Haus anfängt zu schwimmen, aber nur dann.”

Möglicherweise wird Andras seine Meinung aber noch ändern.
Der Wasserstand der Donau steigt Tag für Tag und die Scheitelwelle des Hochwassers soll die Hauptstadt erst am Wochenende erreichen.

“Die Donau bricht in Ungarn im Augenblick alle Rekorde”, sagt die Euronews-Reporterin. “Viele Menschen fürchten jetzt, dass dies die schlimmste Flut aller Zeiten werden könnte.”