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Obama verteidigt Abhöraktion des US-Geheimdienstes

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Obama verteidigt Abhöraktion des US-Geheimdienstes

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US-Präsident Barack Obama hat das heimliche Sammeln von privaten Internet- und Telefondaten durch den US-Geheimdienst verteidigt. Dies sei ein maßvolles Vorgehen zur Terrorbekämpfung. US-Bürger und Menschen, die in den USA lebten, seien nicht betroffen. Außerdem würden nur Gesprächsdauer und Telefonnummern gespeichert. Man müsse eben abwägen.

Obama: “Niemand hört Ihre Telefongespräche ab. Darum geht es bei diesem Programm gar nicht. Ich denke aber, es ist wichtig anzuerkennen, dass man nicht hundertprozentige Sicherheit und gleichzeitig hundertprozentige Privatsphäre ohne jegliche Unannehmlichkeiten haben kann.”

Die Washington Post und der britische Guardian hatten Unterlagen des US-Geheimdienstes NSA veröffentlicht, aus denen hervorgeht, wie immer mehr private Daten bei den Agenten landeten. Laut dem Guardian muss etwa der Kommunikationskonzern Verizon die NSA detailliert über alle Gespräche seiner Kunden informieren. Und auch Giganten wie Google, Microsoft, Facebook, Yahoo oder Apple würden Informationen weitergeben, hieß es. Die Unternehmen wiesen die Vorwürfe der Zeitungen zurück.

Weiterführende Links

Bericht in der Washington Post
Darstellung der Informationsflüsse bei der Washington Post
Bericht im Guardian
TechCrunch mit Übersicht über die Reaktionen der Konzerne
Stellungnahme von Facebook