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Ungarn wappnet sich gegen Hochwasser

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Ungarn wappnet sich gegen Hochwasser

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Das massive Hochwasser der Donau bahnt sich seinen Weg weiter nach Osten. Ungarn rüstet sich für die kommende Flut. Die Scheitelwelle werde die Hauptstadt Budapest Anfang kommender Woche erreichen, teilten die Behörden mit.

Neun Gebiete entlang der Donau drohen überschwemmt zu werden. Erste Dörfer wurden evakuiert. Erwartet wird ein Pegel von bis zu neun Metern. Ministerpräsident Viktor Orban sagte, im schlimmsten Fall müssten 80.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die gesamte Armee wurde bereits mobilisiert, mehr als 9.000 Kräfte stehen bereit.

In Deutschland hält die Elbe Feuerwehr, Rettungskräfte und freiwillige Helfer weiter in Atem. Die Fluten suchen nun den Norden des Landes heim. Mehrere Deiche drohen unter dem Druck des Wassers zu brechen. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte den Bewohnern der Flutgebiete erneut Unterstützung zu. Bei einem Besuch in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt lobte sie die große Solidarität der Menschen.