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Rekord-Hochwasser: Ausnahmezustand in Magdeburg

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Rekord-Hochwasser: Ausnahmezustand in Magdeburg

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Die Elbflut bahnt sich ihren Weg nach Norden. Magdeburg droht die schlimmste Flutkatastrophe aller Zeiten. Am Sonntagabend wird der Scheitel des Hochwassers erwartet. Es wird damit gerechnet, dass der Pegel mehr als 70 cm über jenem von 2002 liegen wird. Das Viertel Rothensee wurde geräumt. In einigen Straßen mussten Strom und Gas abgestellt werden. Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper warnte die Bürger vor einem dramatischen Wochenende.

Im Mündungsbereich der Saale in die Elbe wurden mehr als 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Mehrere Notunterkünfte wurden bereitgestellt. Der Katastrophenschutz hofft, einen beschädigten Deich in der Nähe von Klein-Rosenburg noch reparieren zu können.

Die Hochwasserlage bleibt angespannt, da die durchweichten Deiche dem Druck des Wassers noch etwa eine Woche lang standhalten müssen. Heute will Bundespräsident Joachim Gauck das Katastrophengebiet besuchen.