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USA-China-Gipfel: Zwei Supermächte auf Augenhöhe

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USA-China-Gipfel: Zwei Supermächte auf Augenhöhe

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US-Präsident Barack Obama und Chinas Staatschef Xi Jinping wollen stärker zusammenarbeiten. Das betonten die beiden mächtigsten Männer der Welt bei ihrem Treffen in einer privaten Anlage im Süden Kaliforniens, weitab von Washington. Der idyllische Rahmen trügt. Es stehen schwierige Themen auf der Tagesordnung.

Obama erklärte: “Angesichts mehrerer Herausforderungen müssen wir miteinander kooperieren. Da wären etwa das nordkoreanische Atomprogramm, die Verbreitung von Atomwaffen, aber auch Themen wie der Klimawandel und die internationale Wirtschaft bei der sich alle Nationen an die gleichen Regeln halten müssen und der Handel frei und gerecht ist. Die USA und China müssen auch gemeinsam Themen wie Cybersicherheit und den Schutz von geistigem Eigentum angehen.”

Worum es wirklich geht, brachte die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton bereits vor gut einem Jahr auf den Punkt. Im Mai 2012 sagte sie in Peking, dass die USA und China versuchten eine neue Antwort auf eine alte Frage zu finden: “Was passiert, wenn eine etablierte Macht auf eine aufsteigende Macht trifft?”