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Italien: Stichwahlen um Bürgermeisterposten

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Italien: Stichwahlen um Bürgermeisterposten

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In Italien laufen die Stichwahlen um etliche Bürgermeisterämter. Der erste Durchgang hatte vor zwei Wochen stattgefunden; diese zweite Runde dauert bis Montagnachmittag.

Für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgt dabei die Frage, wer künftig die Hauptstadt Rom regiert. Den ersten Durchgang hatte Ignazio Marino gewonnen, der linksgerichtete Herausforderer.

Marino sei ein Quereinsteiger, sagt der Politikforscher James Walston, ein Amerikaner in Rom. Marino sei lange Arzt und Chirurg gewesen, auch in den USA: Hier nun sei er völlig neu, anders als Gianni Alemanno, der seit 25, 30 Jahren Politik mache.

Alemanno ist der konservative Amtsinhaber. Einen Rückstand nach dem ersten Wahldurchgang hatte er auch bei der letzten Abstimmung: In der Stichwahl gewann er damals aber doch noch.

Insgesamt finden Stichwahlen in knapp siebzig Städten und Gemeinden statt. Die Beteiligung war in den ersten Stunden noch geringer als im ersten Durchgang – damals betrug sie am Ende 62 Prozent, so wenig wie nie zuvor.