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Nord- und Südkorea verhandeln wieder miteinander


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Nord- und Südkorea verhandeln wieder miteinander

Nach dem Kriegsgeschrei der vergangenen Monate verhandeln Nord- und Süd-Korea wieder miteinander – die ersten offiziellen Gespräche sei zwei Jahren: Im Grenzort Panmunjom auf der südkoreanischen Seite trafen sich an diesem Sonntag Vertreter beider Länder, um Gespräche auf Ministerebene vorzubereiten. Diese sollen nach Wunsch Südkoreas schon am Mittwoch stattfinden. Es geht um die Zusammenführung getrennter koreanischer Familien und um die Normalisierung gemeinsamer Wirtschaftsprojekte, so auch um den grenznahen gemeinsamen Industriepark im nordkoreanischen Kaesong. Dort steht seit der jüngsten Eskalation der Betrieb still. Die letzten Gespräche auf Ministerebene liegen schon sechs Jahre zurück.

Der kommunistische Norden hatte nach der Zuspitzung des Atomstreits aufgrund seines Raketenstarts im Frühjahr dem Süden und den USA mit Krieg gedroht. Vergangene Woche ging er dann überraschend auf Südkoreas Forderung nach Regierungsgesprächen ein und stellte auch die gekappte ständige Rot-Kreuz-Kommunikationsleitung zwischen beiden Ländern wieder her. Dem vorausgegangen war im Mai ein Besuch eines hochrangigen nordkoreanischen Militärvertreters beim einzigen Verbündeten, der Volksrepublik China.

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