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Flugabwehrraketen und Kampfjets für Jordanien

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Flugabwehrraketen und Kampfjets für Jordanien

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In Jordanien sorgt eine Militärübung für Spekulationen. 8.000 Soldaten – die meisten unter ihnen US-Amerikaner und Jordanier – sowie Beobachter aus 19 Staaten nehmen daran teil. Es gibt Manöver zu Luft, zu Wasser und zu Land im Zentrum und im Süden des Landes. Die USA hatten bereits eine ähnliche Übung Anfang des Jahres in der Türkei unterstützt – ebenfalls einem Nachbarland Syriens.Der Einsatz soll bis zum 20. Juni andauern.

Der Chef der jordanischen Truppen General Awni el-Edwan widersprach Gerüchten, die syrische Opposition habe am Manöver teilgenommen oder werde noch daran teilnehmen. Keine Soldaten würden nach der Übung in Jordanien bleiben, es sei denn, die jordanische Regierung wolle die Flugabwehrraketen vom Typ Patriot und die F-16-Kampfjets behalten.

In Russland wird das Manöver heftig kritisiert. Die Regierung in Moskau wirft Washington vor, mit den Waffenlieferungen den Bürgerkrieg in Syrien weiter anzuheizen. Russland ist ein Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und beliefert dessen Armee mit Waffen.