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Niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Italien

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Niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Italien

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Lustloser Kampf um das Bürgermeisteramt in Rom. Noch weit weniger Wahlberechtigte als in der ersten Runde vor zwei Wochen haben sich an der Stichwahl in der italienischen Hauptstadt beteiligt

Nach Angaben des Innenministeriums waren es am Sonntag nur knapp 34 Prozent, die zu den Urnen strömten. In der ersten Runde waren es noch 42 Prozent.

Amtsinhaber Gianni Alemanno von der Berlusconi-Parteri PDL lag in der ersten Runde weit hinter seinem Herausforderer, dem Linken Kandidaten Ignazio Marino.

Insgesamt werden in 67 Städten und Gemeinden neue Bürgermeister bestimmt, darunter auch Ancona, Brescia und Siena.

Marino erhielt im ersten Durchgang in Rom 42,6 Prozent der Stimmen. Die Kommunalwahl ist der erste Stimmungstest nach den Parlamentswahlen. Italien hat seit gut einem Monat eine neue Regierung.

Ministerpräsident Enrico Letta steht einer großen Koalition aus Sozialdemokraten und der PDL vor. Das Bündnis zwischen Mitte-Links und Mitte-Rechts stößt in der Bevölkerung auf großen Argwohn