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Radioaktives Wasser in Fukushima umgeleitet

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Radioaktives Wasser in Fukushima umgeleitet

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In der japanischen Atomruine Fukushima ist das radioaktive Wasser aus dem letzten leckenden Tank umgeleitet worden. Das gab die Betreiberfirma Tepco bekannt.

Tepco nutzt seit Mai 2013 oberirdische Lager für radioaktives Wasser, nachdem Lecks bei drei unterirdischen Wasserreservoirs entdeckt worden waren. Damals hatte eines der unterirdischen Becken rund 120 Tonnen verstrahltes Wasser mit einem radioaktiven Inhalt von insgesamt 710 Milliarden Becquerel verloren.

Dennoch bleibt viel zu tun. Um bestimmte Reinigungs- und Entsorgungsarbeiten durchführen zu können, setzen die Japaner auf Roboter. Im März 2011 war es in Fukushima durch ein Erdbeben und einen Tsunami zu dem schweren Atomunfall gekommen. 14 Meter hohe Wellen hatten vier der insgesamt sechs Meiler überschwemmt und das Kühlsystem der Reaktoren außer Betrieb gesetzt.