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Land unter: Deutschland kämpft gegen Hochwasser

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Land unter: Deutschland kämpft gegen Hochwasser

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Das historische Hochwasser hat Deutschland weiter fest im Griff. 20.000 Soldaten waren im Einsatz, um den Menschen in den überschwemmten Gebieten zu helfen. In Lauenburg in Schleswig-Holstein stieg der Wasserstand in der Nacht leicht auf über neun Meter. Der Höchststand wird heute mit mehr als zehn Metern erwartet – dem höchsten jemals gemessenen Wert.

An einem zuvor gebrochenen Deich bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt
kämpften Einsatzkräfte weiter gegen die Wassermassen. Die Behörden appellierten an die Menschen, ihre Häuser zu verlassen. Auch in Magdeburg mussten mehrere Tausend Menschen in Sicherheit gebracht werden, hier gingen die Pegelstände in der Nacht leicht zurück.

In Budapest in Ungarn entspannt sich die Lage etwas, nachdem die Donau in der Nacht auf Montag auf ihren Höchststand angestiegen war. Etwa 1300 Menschen aus 34 Städten und Dörfern wurden durch das Hochwasser der Donau gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. 44 Straßen mussten wegen Überflutungen gesperrt werden.

In Österreich starb ein weiterer Mensch in den Fluten, womit die Zahl der Toten insgesamt auf 19 steigt. In der Tschechischen Republik werden weiter sechs Menschen vermisst.

  • Fischbeck, Germany. REUTERS/Tobias Schwarz

  • Fischbeck, Germany. REUTERS/Tobias Schwarz

  • Budapest, Hungary. REUTERS/Laszlo Balogh

  • Deggendorf, Germany. REUTERS/Wolfgang Rattay

  • Deggendorf, Germany. REUTERS/Wolfgang Rattay

  • Budapest, Hungary. REUTERS/Laszlo Balogh

  • Szentendre, Hungary. REUTERS/Bernadett Szabo