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Flut bringt Leid über Rumänien und Norddeutschland

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Flut bringt Leid über Rumänien und Norddeutschland

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Viele Rumänen sind vom Hochwasser überrascht worden. In der Ortschaft Andrieseni wurde ein Mann von den Fluten mitgerissen und ertrank. Bewohner und Polizei suchen immer noch nach seinem drei-jährigen Neffen. Im Südosten des Landes stehen Häuser, Straßen und Felder des Dorfes Pestera unter Wasser. Es ging unglaublich schnell, innerhalb von einer Viertelstunde war das Gebiet überflutet. Die rumänischen Behörden riefen den Alarmzustand aus. Die Meteorologen rechnen für die kommenden 10 Tage mit heftigen Regen und Stürmen im Osten Rumäniens.

In Deutschland hält das Elbe-Hochwasser Rettungskräfte, freiwillige Helfer und Anwohner weiter in Atem. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel besuchte das überflutete Lauenburg. Sie betonte erneut, dass der Bund die betroffenen Menschen nicht alleinlassen werde und versprach eine Soforthilfe. Analysten rechnen damit , dass der Gesamtschaden der Flut den Rekord von 2002 übersteigen wird. Ersten Schätzungen zufolge wird das Hochwasser in Teilen Deutschlands etwa zwölf Milliarden Euro Schaden anrichten.

Viele Deiche sind immer noch gefährdet. Wenn der Pegel nur um einen Zentimeter steigt, bedeutet das einen zusätzlichen Druck von 16 Tonnen.