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Prinz-von-Asturien-Preis geht an Max Planck Gesellschaft

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Prinz-von-Asturien-Preis geht an Max Planck Gesellschaft

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Der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Internationale Zusammenarbeit geht in diesem Jahr an die Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Das gab die Jury des Preises in Oviedo, der Hauptstadt des spanischen Fürstentums Asturien, bekannt. Dort findet im Oktober auch die Preisverleihung statt.

Jury-Präsident Gustavo Suarez-Pertierra: “Die Jury wertschätzt damit die europäische Ausrichtung der Gesellschaft, die interdisziplinäre Arbeit und die weitreichende Kooperation zwischen Forschungszentren und Universitäten in der ganzen Welt, mit denen das Max-Planck-Netzwerk zusammenarbeitet.”

Damit geht der Preis auch nach Deutschland, dort hat die Gesellschaft ihren Sitz. Mehr als 80 weltweit tätige Forschungsinstitute sind in der Max Planck Gesellschaft vereint. Seit ihrer Gründung 1948 gingen bereits 17 Nobelpreisträger aus ihren Reihen hervor.

Der Prinz-von-Asturien-Preis, auch genannt der Nobelpreis Spaniens, wird in insgesamt acht Kategorien verliehen: Kunst, Literatur, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Geisteswissenschaften, Eintracht, internationale Zusammenarbeit, wissenschaftliche und technische Forschung und Sport.

Im vergangenen Jahr wurde die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung mit dem Preis ausgezeichnet. Andere Preisträger waren etwa die Weltgesundheitsorganisation, das Erasmusprogramm der EU, die ISS, die Blauhelme oder Jassir Arafat und Jitzack Rabin.