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Streitkräfte bemühen sich um Ordnung in Bengasi

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Streitkräfte bemühen sich um Ordnung in Bengasi

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Nach den Kämpfen im libyschen Bengasi haben die Streitkräfte des Landes nun die Kontrolle übernommen.
Bei schweren Zusammenstößen zwischen
Demonstranten und bewaffneten Milizen waren in der Hafenstadt mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen. 55 Menschen wurden verletzt.

Demonstranten hatten sich am Samstag vor dem Stützpunkt einer örtlichen Miliz versammelt und deren Auflösung gefordert. Ein Militärsprecher erklärte, die Auseinandersetzungen hätten begonnen, als die Demonstranten die Entwaffnung der Milizen verlangt hätten.

Die neue libysche Führung ist seit Monaten bemüht, die
verschiedenen bewaffneten Gruppen und Milizen, die sich in dem Kampf gegen die Regierung des früheren Staatschefs Muammar al-Gaddafi gebildet hatten, entweder zu entwaffnen oder in die Streitkräfte einzugliedern.

Vor allem in Bengasi, dem Ausgangspunkt des Aufstands gegen Gaddafi, hat es bereits mehrmals schwere Auseinandersetzungen mit örtlichen Milizen gegeben. In der Stadt mit knapp 700.000 Einwohnern waren auch im September 2012 bei einem Terroranschlag auf das
US-Konsulat der Botschafter und drei weitere US-Bürger getötet worden.