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Doch kein neuer Dialog zwischen Nord- und Südkorea

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Doch kein neuer Dialog zwischen Nord- und Südkorea

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Nordkorea hat Südkorea die Schuld an einem gescheiterten Annäherungstreffen gegeben. Pjöngjang warf Seoul vor, keinen Minister, sondern nur einen Vizeminister zum Delegationsleiter erhoben zu haben – und ließ das Treffen platzen.

Ursprünglich wollten beide Länder in dieser Woche in Seoul erstmals seit sechs Jahren wieder Gespräche auf Regierungsebene führen. Damit planten beide Seiten, den Weg für gemeinsame Wirtschaftsprojekte frei zu machen.

Nordkorea könnte Gespräche auf Ministerebene kurz vor dem Südkorea-China-Gipfel neu beginnen. Der Norden könnte Arbeitsgespräche über eine betroffene Industriezone vorschlagen, damit die dort fertiggestellten Produkte wegtransportiert werden können, sagt der politische Beobachter Yang Moon-Jin.

Seitdem der nordkoreanische Führer Kim Jong-Un seit Ende 2011 an der Macht ist, haben sich die Beziehungen beider Nachbarn mehr und mehr verschlechtert.