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Peking schweigt zu US-Spion

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Peking schweigt zu US-Spion

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Chinas Regierung will sich nicht zum Schicksal des nach Hongkong geflüchteten ehemaligen US-Geheimdienstlers Edward Snowden äußern. Snowden hatte massives Ausspionieren und Datensammeln von Internet-Usern durch die USA offengelegt und so den US-Spionage-Skandal ins Rollen gebracht.

“Guardian” und “Washington Post” hatten unter Bezug auf Snowdens Informationen berichtet, der US-Abhördienst NSA sammele und analysiere massenhaft Nutzer-Daten von Unternehmen wie Google und Facebook.

Der Direktor der NSA, General Keith Alexander, sagte,
großer Schaden sei angerichtet worden. Die nationale Sicherheit sei in Gefahr gebracht worden. Nicht nur die USA sondern auch die Verbündeten sind heute nicht mehr so sicher wie vor zwei Wochen.”

Die Internet-Unternehmen sind nun auch unter Druck geraten, weil in Medienberichten seit vergangener Woche der Eindruck entsteht, der US-Geheimdienst könne nach Belieben auf Nutzerdaten zugreifen.