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Kopfnuss vom IWF auch für die USA

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Kopfnuss vom IWF auch für die USA

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Der Internationale Währungsfonds hat die Rasenmäher-Methode kritisiert, mit der in den USA die staatlichen Ausgaben zurückgeschnitten werden. Der Schuldenabbau sei “schlecht konzipiert”, so der IWF im Jahresbericht zur Lage der US-Wirtschaft. Der sogenannte “Sequester” könne durch Kürzungen bei Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur auch mittelfristig das Wachstum abbremsen.

Besser sei ein Konzept gezielter Abstriche und Mehreinnahmen.

Die massiven staatlichen Ausgabenkürzungen lasteten aber schon kurzfristig schwer auf der Wirtschaft des Landes.

Der IWF rechnet für das laufende Jahr mit lediglich 1,9 Prozent Wachtum und ging bei der Prognose für das kommende Jahr von 3 auf 2,7 Prozent zurück. Im vergangenen Jahr war die weltgrößte Volkswirtschaft um 2,2 Prozent gewachsen.

Auch auslaufende Lohnsteuersenkungen und höhere Steuern für Vermögende erschwerten den Weg aus der Rezession der Jahre 2007 bis 2009.

Bei all der Kritik: Die US-Schulden sollen laut IWF bei 110 Prozent der Wirtschaftsleistung kulminieren – ab 2015 werde die Last dann geringer.

Mit dpa, Reuters