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EU-Staaten einigen sich auf Entwurf für US-Freihandelsabkommen

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EU-Staaten einigen sich auf Entwurf für US-Freihandelsabkommen

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Nach zähem Ringen haben sich die Regierungen der EU-Staaten in Luxemburg auf den Inhalt eines Freihandelsabkommens mit den USA geeinigt. Demnach wird der audiovisuelle Markt von Film- und Musikproduktionen derzeit ausgeklammert. Frankreich hatte auf diese “kulturelle Ausnahme” bestanden. Hocherfreut waren die Franzosen trotzdem nicht: “Ich spreche hier nicht über einen Erfolg, weil ich das nicht will. Bei diesen Verhandlungen sind wir nicht allein, es geht um europäische Solidarität. Ich bedauere, dass ich zuweilen den Eindruck haben musste, dass einige Parteien im Alleingang des Gespräch mit den USA gesucht haben”, so die französische Ministerin für Außenhandel Nicole Bricq. Die Vertreter Deutschlands und Großbritanniens hatten sich zunächst gegen die französische Forderung gesperrt. Frankreich, das mehr Geld in die heimische Filmindustrie pumpt als jeder andere EU-Staat, fürchtet den Einfluss aus Hollywood und Silicon Valley. Tausende französische Schauspieler hatten eine entsprechende Petition unterzeichnet, die für die kulturelle Ausnahme wirbt.