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USA belassen Luftabwehrraketen in Jordanien

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USA belassen Luftabwehrraketen in Jordanien

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Im Bürgerkrieg in Syrien erhöhen die USA den psychologischen Druck. Nach der Entscheidung, die syrischen Rebellen mit Waffen zu beliefern, kündigten sie nun an, die für ein Manöver nach Jordanien verlegten Kampfjets vom Typ F-16 und das Luftabwehrsystem Patriot nach Beendigung der Übung in Jordanien zu belassen. Die Einheiten könnten dann einen Flugverbotszone in Syrien durchsetzen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte die US-Regierung eindrücklich vor Militärmaßnahmen. Außerdem bekräftigte er die russischen Zweifel an den Meldungen über einen Giftgas-Einsatz im syrischen Bürgerkrieg. “Sie müssen kein großer Experte sein, um festzustellen, dass das gegen das Völkerrecht verstößt. Wir hoffen, dass unsere amerikanischen Kollegen ihre Handlungen in Einklang mit der russisch-amerikanischen Initiative für eine Syrienkonferenz bringen”, erklärte Lawrow.

Am Freitag hatte aus westlichen diplomatischen Kreisen verlautet, die USA erwögen die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien. Das Weiße Haus erklärte jedoch später, eine Flugverbotszone läge nicht im nationalen Interesse der USA.