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Tapie-Affäre: Hollande hält Orange-Chef

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Tapie-Affäre: Hollande hält Orange-Chef

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Der Großaktionär hat gesprochen: France-Telecom/Orange-Chef Stephane Richard hat die Unterstützung der Regierung, solange die gegen ihn laufenden Betrugs-Ermittlungen “seine Arbeit nicht beeinträchtigen,” so Frankreichs Präsident François Hollande. Der Verwaltungsrat zog mit, so die Firma.

Richard war – wie schon seine ehemalige Vorgesetzte Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) – vom langjährigen Rechtsstreit zwischen der Regierung und dem Unternehmer Bernard Tapie eingeholt worden.

Der französische Staat hält 27 Prozent an France Telecom. Mit den Anteilen an den Gas- und Stromversorgern GDF Suez und EDF summieren sich Frankreichs staatliche Unternehmensanteile an der Börse auf 55 Milliarden Euro.

Mit AFP