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Tschechien sucht Ausweg aus der Regierungskrise

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Tschechien sucht Ausweg aus der Regierungskrise

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Der tschechische Ministerpräsident Petr Nečas will heute offiziell zurücktreten. Er zieht damit die Konsequenzen aus einer spektakulären Korruptionsaffäre, die das Land in eine Regierungskrise gestürzt hat.

In Prag hat bereits die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Als möglicher Kandidat wird Industrieminister Martin Kuba von Nečas’ Bürgerpartei ODS gehandelt. Die Mehrheit der Bürger begrüßt Nečas’ Rücktritt.

Die Mitte-Rechts-Regierung will an der Macht bleiben, während die oppositionellen Sozialdemokraten Neuwahlen fordern. Das letzte Wort hat Präsident Milos Zeman. Er kann den Regierungsauftrag neu vergeben. Denkbar ist aber auch die Bildung einer überparteilichen Übergangsregierung. Beobachter erwarten, dass der linksgerichtete Staatschef alles machen wird, um einen Politikwechsel zu ermöglichen.