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Gemischte Gefühle bei den Mitarbeitern des griechischen Staatsfernsehens ERT

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Gemischte Gefühle bei den Mitarbeitern des griechischen Staatsfernsehens ERT

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Die Erleichterung ist in den Räumen des griechischen Staatssenders ERT spürbar. Das oberste Verwaltungsgericht in Athen hat die von der Regierung beschlossene Schließung des Senders von vor einer Woche vorerst aufgehoben. Die entlassenen Mitarbeiter hatten Beschwerde eingelegt. Die Richter erklärten, der ERT solle wieder Programme ausstrahlen, bis ein neuer Staatsrundfunk übernehmen könne.

Die Journalistin Marian Demertzian sagt dazu: “Natürlich sind wir erleichtert, aber es liegt noch ein langer Weg vor uns. Wir müssen uns von Anwälten beraten lassen und eine Entscheidung fällen, wie wir weiter vorgehen. Es wurde ja noch nichts Konkretes entschieden, aber ich persönlich möchte nicht bei einem völlig anderem, umstrukturiertem ERT arbeiten.”

Mit dem Gerichtsurteil ist das Aus des Senders noch nicht abgewendet, nur aufgeschoben. Im Sommer soll ERT durch einen sanierten Staatsrundfunk ersetzt werden. Unsere Korrespondentin Nicoleta Drouga meint dazu: “Gemischte Gefühle bei den Mitarbeitern von ERT: Trotz der Fortschritte bangen sie weiter um ihre Arbeitsplätze. Alle machen sich Sorgen, dass der neue Sender für die Zuschauer nicht mehr wiederzuerkennen ist.”