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Griechische Koalitionsregierung hält wegen Staatsfernsehen Krisengipfel ab

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Griechische Koalitionsregierung hält wegen Staatsfernsehen Krisengipfel ab

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Vor dem Gebäude des Staatssenders ERT in Athen haben sich am Abend Tausende Demonstranten versammelt. Nach einem Gerichtsurteil muss die Regierung dafür sorgen, dass wieder Programm ausgestrahlt wird.

Im Streit um die Schließung des staatlichen Rundfunks steht die
griechische Regierung auf der Kippe. Im Mittelpunkt des Konflikts: die umstrittene Entscheidung des konservativen Regierungschefs
Antonis Samaras, im Alleingang den staatlichen Rundfunk zu schließen. Der Krisengipfel der drei Koalitionsparteien wird am Mittwoch fortgesetzt.

Unser Korrespondent Stamatis Giannisis erklärt dazu: “Das Gerichtsurteil, dass die Schließung des Senders vorerst aufgehoben hat, konnte die angespannte Lage in der griechischen Koalitionsregierung vorerst entschärfen. Aber das Thema ERT scheint nur die Spitze des Eisbergs dieser schwierigen Beziehung, die jederzeit zu Neuwahlen führen könnte.”