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"Hummingbird": Die Regiepremiere von Drehbuchautor Steven Knight

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"Hummingbird": Die Regiepremiere von Drehbuchautor Steven Knight

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Der britische Schauspieler Jason Statham war einer der Stars auf dem roten Teppich am Londoner Leicester Square bei der Weltpremiere von “Hummingbird”, der ersten Regiearbeit des Drehbuchautoren Steven Knight.

Statham spielt einen obdachlosen Veteranen des Krieges in Afghanistan, der sich in der Londoner Unterwelt durchschlägt. Als sich die Gelegenheit bietet, eine andere Identität anzunehmen, greift er zu. Er gerät jedoch in Umstände, die sein neues Leben zu einem Rachefeldzug werden lassen.

Es ist die Gefühlswelt dieser Filmfigur, so Statham, die ihn an der Rolle interessiert hat: “Steve Knight ist so ein großartiger Drehbuchautor, dass er Filmfiguren schaffen kann, die ganz anders sind als die Rollen, die ich normalerweise angeboten bekomme. Das wollte ich natürlich ausprobieren, aber das heißt nicht, dass mir das, was ich bisher gemacht habe, nicht gefällt. Es ist nur manchmal gut, etwas neues auszuprobieren.”

“Hummingbird“ ist letzte Teil einer von Knight geschriebenen Filmtrilogie. Sie begann vor gut zehn Jahren mit “Kleine schmutzige Tricks” unter der Regie von Stephen Frears. Fortgesetzt wurde die Serie mit David Cronenbergs “Tödliche Versprechen”.

Die Hauptfigur in “Hummingbird” hat gute Absichten, so Steven Knight, scheitert aber an der Härte der Großstadt: “Für mich ist er eine Art Robin Hood. Er will das Richtige tun. Er versucht, sich Gerechtigkeit zu verschaffen. Aber die meisten Leute werden zugeben, dass die Schwachen in unserer Welt oft keine Gerechtigkeit bekommen. Also macht er sich seine Kraft zunutze.”

Der Film wurde weitgehend im Zentrum der britischen Hauptstadt gedreht, in Covent Garden, Chinatown und Soho. Ende des Monats kommt er in die europäischen Kinos.