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Russland und andere G8-Staaten weiter uneinig in Syrien-Frage

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Russland und andere G8-Staaten weiter uneinig in Syrien-Frage

Russland und andere G8-Staaten weiter uneinig in Syrien-Frage
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Die Hauptthemen an diesem ersten Tag des G8-Gipfels in Nordirland waren der Bürgerkrieg in Syrien und die Lage der Weltwirtschaft. In der Syrien-Frage bleiben die Fronten weiter verhärtet. Doch es gab einen gewissen wirtschaftlichen Optimismus: Die Europäische Union und die USA wollen ein Freihandelsabkommen abschließen, die Verhandlungen sollen bereits im Juli in Washington beginnen.

Der britischer Premierminister David Cameron sagte dazu: “Wir reden hier über den größten Handelsdeal in der Geschichte. Diese Zusammenarbeit würde mehr wirtschaftliche Bedeutung haben als alle andere Handelsabkommen zusammen.”

Der amerikanische Präsident Barack Obama mahnte aber auch weitere wirtschaftliche Anstrengungen an: “Der Handel ist natürlich wichtig, ist aber nicht die alleinige Wunderwaffe. Das Abkommen muss Teil einer umfassenden Wirtschaftsstrategie sein, die wir auf beiden Seiten des Atlantiks verfolgen werden.”

Unterdessen drohen die Syrien-Gespräche in einer Sackgasse zu enden. Während die USA die Rebellen bewaffnen wollen, steht Russland weiterhin bedingungslos hinter der syrischen Regierung.
Auch bei ihrem ersten bilateralen Treffen nach einem Jahr konnten US-Präsident Obama und der russische Präsident Putin die Spannungen
nicht überwinden. Ein Ende des Streits ist nicht in Sicht.