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Federal Reserve: Im Westen nichts Neues

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Federal Reserve: Im Westen nichts Neues

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Die US-Notenbank Federal Reserve ändert vorerst nichts an ihrer lockeren Geldpolitik. Das verlautete kurz nach dem Ende von zwei Tagen der Beratungen.

Die US-Notenbank kauft seit längerem monatlich Anleihen für 85 Milliarden Dollar. Seit fünf Jahren liegen die Leitzinsen auf einem historischen Tief von null bis 0,25 Prozent.

Sie will an ihrer Strategie festhalten, bis die US-Arbeitslosenquote signifikant auf 6,5 (Mai 2013: 7,6) Prozent gesunken ist. Das erwartet die Fed frühestens im Herbst 2014.

Ranghohe Fed-Mitglieder diskutieren seit Monaten über eine Reduzierung der milliardenschweren Anleihekäufe.

Nun stürzen sich die Märkte auf die konjunkturellen Nuancen im Fed-Statement: Maßvolles Wirtschaftswachstum von bis zu 2,6 Prozent in den USA in diesem Jahr (2014: bis zu 3,5 Prozent), Inflation unter dem Langfristziel zwei Prozent (2013: bis zu 1,2 Prozent), Arbeitslosigkeit immer noch zu hoch.

Spontan reagierten die US-Börsenindices Nasdaq und Dow Jones kaum.

Das nächste geldpolitische Treffen der Fed ist im Oktober.

Mit Reuters