Eilmeldung

Eilmeldung

Gegen Privatisierung: Bei der Royal Mail geht die Post ab

Sie lesen gerade:

Gegen Privatisierung: Bei der Royal Mail geht die Post ab

Schriftgrösse Aa Aa

In Großbritannien stößt der Verkauf der königlichen Post auf Widerstand. Die Privatisierung der staatlichen Royal Mail sollte als grösster Börsengang seit 10 Jahren in die Geschichte eingehen.

Jetzt haben fast drei Viertel der 112.000 Postler die Privatisierung in einer Urabstimmung abgelehnt – obwohl ihnen 1.760 Euro in Aktien in Aussicht gestellt wurden.

Und neun von zehn Befragten waren dafür, die Auslieferung von Post der Konkurrenz zu boykottieren. Nach dem Widerstand der Beschäftigten wird mit einem Streik gerechnet. Einige Anleger ließen wissen, wenn ein Arbeitskampf drohe, interessierten sie die Postaktien nicht.

Auch Postkunden rufen inzwischen mit einer Kampagne dazu auf, den geplanten Verkauf zu stoppen.

Die Börsentransaktion sollte mit Hilfe der UBS bis Ende März 2014 über die Bühne gehen und 3,5 Milliarden Euro erlösen.