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"Minitornado" wütet im Burgund

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"Minitornado" wütet im Burgund

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Ein schweres Unwetter hat gestern Abend Burgund in Mittelfrankreich heimgesucht. Örtliche Medien sprachen von einem “Minitornado”. Der Sturm deckte zahlreiche Häuser ab, mindestens 80 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, in 15 000 Haushalten fiel der Strom aus.

Auch in den Pyrenäen bleibt die Lage angespannt. Nach starken Niederschlägen traten Flüsse über die Ufer, in Frankreich starben mindestens drei Menschen.

“Dort stand ein Haus mit zwei Wohnungen”, sagt ein Einheimischer, “da noch ein Haus. Und hier zwei Hütten. Nur die existieren noch. An der Stelle gab es eine alte Brücke, die über den Fluss führte.”

In den Regionen Landes und Pyrénées-Atlantiques im Südwesten des Landes gilt nach wie vor die zweithöchste Alarmstufe und auch südlich der Grenze in Spanien haben die Wassermassen bislang erheblichen Schaden angerichtet. Zwar prognostiziert die Wettervorhersage ein wenig Entspannung und keine neuen Regenfälle, dennoch wurde in 18 Kommunen in den Provinzen Huesca und Lleida die Alarmstufe beibehalten.