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Regierungkrise in Athen: Börse zwischen Skylla und Charybdis

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Regierungkrise in Athen: Börse zwischen Skylla und Charybdis

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Regierungskrise in Griechenland – auch an den Finanzmärkten. Die Anleiherenditen sind stark gestiegen. Die Anleger machen sich zusätzlich Sorgen über Misstöne zwischen der Regierung und der Geldgeber-Troika.

Die Rendite zehnjähriger griechischer Staatsanleihen stieg am späten Vormittag in London auf 11,6 Prozent. Die Athener Börse fiel um gut 3,3 Prozent.

Gleichzeitig droht die Geldgeber-Troika: Entweder die aktuelle Überprüfung ist bis Anfang Juli abgeschlossen, oder die nächste Hilfszahlung könnte sich verzögern. Die Troika hatte ihre Mission zu Wochenbeginn vorläufig unterbrochen.

(Nach Medienberichten droht Griechenland ein Budget-Loch rund 2 Milliarden Euro. Einige Euro-Zone Gläubiger zögerten, die Positionen griechischer Anleihen in ihrem Portfolio zu verlängern.9

Hintergrund der Regierungskrise ist ein Streit über die Schließung des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders ERT im Zuge der Sparmaßnahmen.

Mit Reuters