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Schwere Unwetter in der Schweiz; Überflutungen in Frankreich

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Schwere Unwetter in der Schweiz; Überflutungen in Frankreich

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Es war noch schlimmer als beim Sturm vor einer Woche: Die schweren Gewitter vom Abend in der Schweiz haben wiederum das Eidgenössische Turnfest in Biel getroffen. Laut Polizei wurden rund vierzig Menschen im Krankenhaus behandelt; mehrere Menschen sind schwer verletzt.

Die Unwetter trafen vor allem die Westschweiz: Im Raum Genf fielen in kürzester Zeit riesige Regenmengen; dazu kam auch noch Hagel. Der Genfer Flughafen war für einige Zeit gesperrt, ebenso wichtige Bahnstrecken wie in das französische Bellegarde.

Die Gewitter kamen aus Frankreich, aus den Alpen. Auch der französische Südwesten hatte zuvor aber schon unter tagelangem schweren Regen gelitten; drei Menschen kamen dort ums Leben. Die Regierung kündigte für die Gebiete in den Pyrenäen, an der Grenze zu Spanien, den Notstand an.

Die Schäden dort sind enorm; etliche Straßenstücke sind weggespült, manche Orte können weiterhin nur mit dem
Hubschrauber erreicht werden. Das Hochwasser der wichtigen Flüsse wie der Garonne geht inzwischen aber langsam wieder zurück.