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Tödliches Missverständnis an der Klagemauer

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Tödliches Missverständnis an der Klagemauer

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In Jerusalem hat eine Sicherheitskraft versehentlich einen verdächtigen Israeli getötet. Der Vorfall ereignete sich an der Klagemauer, einer der heiligsten Stätten des Judentums, die umgehend abgesperrt wurde. Täglich versammeln sich dort Touristen und Gläubige zum Gebet.

Der Wachmann hatte das Feuer in einer angrenzenden Toilette eröffnet, da er den Mann für einen militanten Palästinenser hielt: Dieser griff offenbar nach einer Tasche und rief “Allahu Akbar” – einen arabischen Satz, der oft bei Selbstmordanschlägen fällt. Beim Opfer handelt es sich um einen verwirrt wirkenden etwa 40-jährigen Israeli.

“Allahu Akbar” ist auch eine Glaubensformel, die Muslime beispielsweise vor dem Gebet sagen.