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"Freunde Syriens" einigen sich auf Hilfe für Rebellen

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"Freunde Syriens" einigen sich auf Hilfe für Rebellen

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In Katar hat sich die Syrien-Kontaktgruppe auf geheime Maßnahmen geeinigt, um die syrischen Rebellen zu unterstützen. Der Abschlusserklärung zu Folge einigten sich alle elf Teilnehmerstaaten auf einen Maßanhmenkatalog, um die Rebellen im Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad zu stärken – noch vor einer neuen Friedenskonferenz in Genf.

Der Ministerpräsident von Katar Sheikh Hamad bin Jassim bin Jabr Al-Thani meinte, “manchmal ist Stärke nötig, um Gerechtigkeit durchzusetzen. Der einzige Weg, um Frieden zu erreichen, führt manchmal nur über die Lieferung und den Gebrauch von Waffen. Besonders im Fall Syrien.”

Doch für eine Bewaffnung der Rebellen gibt es keinen Konsens. Mehrere westliche Mächte – darunter Deutschland – befürchten, dass diese in die Hände von Extremisten geraten. Russland macht sich stattdessen für eine Friedenskonferenz in Genf stark: Doch für die gibt es weder einen Termin noch eine Teilnehmerliste.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte, “wenn unser Ziel die Konferenz ist, dann müssen wir jegliche Auseinandersetzung sowie eine Flugverbotszone verhindern. Darüber hinaus müssen wir einseitige Resolutionen der UN-Generalversammlung und des Menschenrechtsrats vermeiden.”

Die Regierung in Damaksus hat zwar ihre Teilnahme an der Konferenz angekündigt, knüpft die aber an die Zusicherung, dass Assad syrischer Präsident bleibt. Die Rebellen wiederum wollen nur kommen, wenn sich die für Assad kämpfenden Hisbollah-Mitglieder aus Syrien zurückziehen.

Die Aufständischen hatten vor kurzem erklärt, sie hätten erstmals größere Lieferungen hochentwickelter Waffen aus dem Ausland erhalten.