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Kanada: Zehntausende nehmen Reißaus vor der Flut

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Kanada: Zehntausende nehmen Reißaus vor der Flut

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Kanada kämpft gegen die Wassermassen.
Das schlimmste Hochwasser seit Jahrzehnten zwingt die Menschen ihre Häuser zu verlassen. Allein in der Millionenstadt Calgary sind rund 100 000 Bewohner betroffen.
Mancherorts konnten die Menschen nur noch mit Hubschraubern und Booten in Sicherheit gebracht werden.
Ihr Hab und Gut versinkt in den Fluten.

Ganze Häuser wurden von der Flutwelle mitgerissen,Straßenzüge stehen unter Wasser, Brücken sind eingestürzt. Erdrutsche blockierten wichtige Verkehrswege wie den Trans-Canada Highway.

Viele Orte in der westkanadischen Provinz Alberta sind von der Außenwelt abgeschnitten. Mindestens in einem Dutzend von ihnen wurde der Ausnahmezustand verhängt.

Die Wasserpegel an den Flüssen sind stark angestiegen. Schuld daran ist der Starkregen der vergangenen Tage. Mancherorts ist innerhalb von 36 Stunden so viel Wasser heruntergekommen, wie sonst in einem halben Jahr.

Calgarys Bürgermeister Naheed Nenshi nannte es ein Wunder, dass bisher offenbar niemand zu Tode gekommen ist.

Meteorologen sagen auch für die kommenden Stunden heftige Regenfälle voraus.