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Spätes Geständnis von Jan Ullrich

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Spätes Geständnis von Jan Ullrich

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Bekannt ist es seit Jahren, jetzt hat auch Jan Ullrich selbst Blutdoping eingeräumt. Der Ex-Radprofi gab im Nachrichtenmagazin “Focus” zu, daß er sich beim spanischen Skandalarzt Eufemiano Fuentes behandeln ließ.

Er habe aber keine anderen Dopingmittel verwendet als sein eigenes Blut, behauptete der 39-jährige Ullrich und wies Betrugsvorwürfe weiter zurück: “Ich wollte für Chancengleichheit
sorgen”, so Ullrich.

Fast jeder habe damals leistungssteigernde Substanzen genommen.
Er habe nichts genommen, was die anderen nicht auch genommen hätten, sagte der Tour-de-France-Sieger von 1997.

Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, zeigte sich unbeeindruckt:

“Zu wenig und viel zu spät”, meinte der Funktionär. “Für ein wirklich glaubhaftes Geständnis hätte sich Jan Ullrich schon vor einigen Jahren umfassend erklären müssen. Diese Chance hat Ullrich verpasst.”