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Tausende sitzen in indischen Hochwassergebieten fest

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Tausende sitzen in indischen Hochwassergebieten fest

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Nach heftigen Monsun-Regenfällen in Nordindien versuchen Rettungskräfte weiter, Zehntausende Menschen in Sicherheit zu bringen. Viele sind in den Hochwassergebieten von der Umwelt abgeschnitten: Dörfer und Straßen sind zerstört oder durch Erdrutsche blockiert.

In den vergangenen fünf Tagen brachten Soldaten bereits mehr als 35.000 Menschen in Sicherheit. Bei vielen handelt es ich um Pilger, die einen Hindu-Tempel besuchten.

An die 600 Menschen sind in den Unwettern ums Leben gekommen, die Behörden rechnen jedoch mit weiteren Todesopfern. Von vielen Menschen fehlt jede Spur. Am Ufer des Ganges im Bundesstaat Uttarakhand wurden seit Freitag etwa 50 Leichen angespült.

Die Rettungsaktionen könnten noch länger andauern, hieß es.
Meteorologen erwarten für die nächsten Tage keine Wetterbesserung.

Der Schaden ist in diesem Jahr besonders hoch, da die Menschen mit den Monsun-Regenfällen erst im Juli rechneten. Zum Zeitpunkt der Unwetter hielten sich noch viele Touristen im Bundesstaat Uttarakhand auf.