Eilmeldung

Sie lesen gerade:

"Freunde Syriens" wollen Hilfe aller Art für Aufständische


Katar

"Freunde Syriens" wollen Hilfe aller Art für Aufständische

Die Staaten, die sich als “Freunde Syriens” zusammengeschlossen haben, wollen
die dortige Opposition stärker unterstützen. Bei einem Treffen in Katar beschlossen sie, den Aufständischen “dringend alles Nötige” für ihren Kampf zu liefern. Im bewaffneten Kampf gegen die Regierung waren die Rebellen zuletzt ins Hintertreffen geraten.

In der Abschlusserklärung hieß es dazu, die Opposition müsse dringend alle nötige Ausrüstung bekommen, um sich gegen die Regierung und deren Verbündete wehren zu können. Jedes Geberland solle das auf seine Weise tun. Alle Unterstützung müsse über den Militärrat der Opposition laufen.

Was “nötig” ist, kann nun jeder Staat für sich entscheiden – also auch Waffen. Die USA verstärken offenbar bereits die Ausbildung von Aufständischen. Jordanische Militärs erklärten, das dort seit letztem Jahr laufende Programm sei
zuletzt erheblich ausgeweitet worden. Inzwischen werde dort auch der Umgang mit Fliegerabwehrwaffen und panzerbrechenden Raketen vermittelt.

Nach wie vor ungewiss ist dagegen die geplante Friedenskonferenz in Genf: Weder Termin noch mögliche Teilnehmer stehen fest. Bei dem Treffen in Katar bekannten sich die “Freunde Syriens” dazu, vor der Genfer Konferenz die Position der Rebellen deutlich zu stärken.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Neue Proteste gegen türkische Regierung