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Merkels Wahlprogramm: Kritik von allen Seiten

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Merkels Wahlprogramm: Kritik von allen Seiten

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Die deutschen Konservativen von CDU/CSU haben ihr Wahlprogramm vorgestellt – als letzte der großen Parteien. Sollte sie ein drittes Mandat erhalten, versprach Bundeskanzlerin Angela Merkel anhaltenden Wohlstand: Eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, einen stabilen Euro und starke Familien – teure Wahlgeschenke, jedoch ohne Steuererhöhungen.

Vor 600-Unionsmitgliedern in Berlin sagte Merkel: “Der 22. September, das ist eine Richtungsentscheidung für unser Land. Dann geht es darum, ob Deutschland unter Führung von CDU und CSU weiter auf Erfolgskurs bleibt, oder – man muss es so klar sagen – ob es mit Rot-Grün bergab geht.

Von der Opposition hagelt es Kritik. Das Wahlprogramm ist nach Meinung der Sozialdemokraten eine Mogelpackung: Zu teuer, um wahr zu sein.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück meinte, “der ersten Bundestagswahlkampf, den ich mitgemacht habe, war 1969. Ich hab es noch nie erlebt, dass ein amtierender Bundeskanzler, eine amtierende Bundeskanzlerin, mit ihrer Partei ein so ambitionsloses Wahlprogramm vorgelegt hat.”

Die Konservativen versprechen in ihrem Wahlprogramm, Familien mit einem höheren Kindergeld stärker zur fördern, sowie mehr Geld in Bildung und Forschung zu stecken. Erziehungszeiten sollen bei der Rente stärker berücksichtigt werden. Die Union will auch mehr in die Infrastruktur stecken. In besonders teuren Städten soll es eine Mietpreisbremse geben.

In den Umfragen liegt die CDU/CSU weit vorn.