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Selbstmordanschläge im Irak

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Selbstmordanschläge im Irak

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Zwei Selbstmordattentäter haben sich im Irak während einer Demonstration gegen islamistischen Terror in die Luft gesprengt. Sie töteten in der Ortschaft Tus Khurmato zwölf
Menschen. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurden 60 Demonstranten verletzt, als die beiden Terroristen ihre Sprengstoffgürtel zündeten.

Die Demonstranten hatten auf der Landstraße, die Kirkuk mit Bagdad verbindet, ein Zelt errichtet und dadurch den Verkehr auf der Strecke blockiert. Die Bewohner von Tus Khurmato, die mehrheitlich der turkmenischen Minderheit angehören, wollten damit gegen die Zunahme der Terroranschläge in ihrem Bezirk protestieren. Die durch den Streit zwischen den Parteien sehr angespannte Lage im Irak hat in den vergangenen Monaten zu einer deutlichen Zunahme der Gewalt geführt.